Über mich

Mein Anliegen

Ich möchte einen Raum öffnen. Einen Raum bereitstellen. Einen Raum für Entwicklung, Wachstum und Heilung. Einen Raum der Begegnung. 

Einen Raum, der nur entstehen kann, wenn sich Menschen begegnen und in Kontakt kommen – mit sich, ihrem Inneren, ihren Anliegen, Wünschen und Sorgen. Mit ihrem Schmerz und ihrer Lebensfreude. Im Dabei-Sein eines anderen, eines wohlwollenden Begleiters, eines Zeugen. Aus dieser Begegnung kann (wieder neue) Lebenskraft entstehen. 

So wird aus dem Raum der Begegnung, ein Raum der Kraft, des Mutes und der Lebensfreude. Ein Raum, der sich öffnet zum Leben, der nicht für sich bleibt, sondern ausstrahlt und sich auswirkt. Einen solchen Raum möchte ich eröffnen und bereitstellen. Und so wird dieses Raum-Anliegen zu einem Weg-Anliegen. Einem prozesshaften mit jeden Schritt ein bisschen weiter daran bauen und weiter schaffen.

Meine Inspiration

Auf dem Weg zu diesem Raum inspiriert mich die Metapher des Bergführers. 

Es gibt Herausforderungen in den Bergen, für die man sich einen Bergführer organisiert. Viele – in der Regel die meisten – Touren, bei denen man sich wohl- und sicher genug fühlt, wird man allein bzw. ohne Führung angehen. Doch wenn das Gefühl der Sicherheit und das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten nicht mehr ganz ausreichend gegeben ist und man – und das ist entscheidend – das Projekt dennoch angehen möchte, dann holt man sich die Unterstützung durch einen Bergführer oder eine Bergführerin. Eine Person, die das Gelände kennt, die die Gefahren einschätzen kann, die für Sicherung und Absicherung sorgen kann und sorgt. Im Idealfall eine Begleitung, die an den richtigen Stellen Mut macht, an anderen einbremst, die auf jeden Fall die Ruhe bewahrt und überlegte Entscheidungen trifft – auch und gerade, wenn das Gelände doch unbekannt und unbequem werden sollte. Eine Begleitung, die die nötige Sicherheit schafft, damit das Projekt angegangen und wenn alles zusammenpasst (Wetter, Kondition usw.) auch erfolgreich werden. Jemanden, der auch die Blumen am Wegesrand kennt und darauf aufmerksam macht. Jemand der auf schöne Aussichten – auch schon vor dem Gipfel – hinweist und der auch am Gipfelerfolg noch den Abstieg im Blick hat und für Notsituationen vorbereitete und gerüstet ist.  

Diese Metapher ist meine Inspiration für meine Rolle als Therapeut, als psychologischen Begleiter im unwegsamen Gelände der persönlichen Entwicklung und Suche nach Wachstum und Heilung. 

Mein Werdegang

Humanistisches Abitur am Gymnasium bei St. Stephan in Augsburg

Neben der frühen Auseinandersetzung mit römischer und insbesondere griechischer Philosophie anhand von antiken Originaltexten und dem ersten Kontakt zu großer (geistlicher) Chor- und Orchestermusik hat mich in dieser Zeit der Kontakt zur lebendigen benediktinischen Spiritualität und Lebensweise fasziniert und geprägt.

Freiwilliges Soziales Jahr in Masaya Nicaragua mit der Weltweiten Initiative für Soziales Engagement e.V. 

In dieser Zeit habe ich erleben dürfen wie viel man aus sehr wenig machen kann – sowohl im Leben mit den Menschen vor Ort als auch im Teilhaben an einem durch Idealismus und Überzeugung getragenen Zusammenschluss von Menschen, die mit ihrer Begeisterung und ihrem Einsatz Faszinierendes schaffen.

Studium der Philosophie an der Hochschule für Philosophie des Jesuitenordens in München

Fähigkeiten im Denken, (Nach-)Fragen und Analysieren kann man verfeinern, kultivieren und schulen und das Denken damit und dabei bis an seine Grenzen treiben – das eigene Denken und damit auch sich selbst und dann erst, wenn man an diesen Grenzen steht, eröffnet sich ein anderer Raum, der Raum der Spiritualität.

Praktikum und Mitarbeit bei Mobileschool / Streetwize vzw in Leuven, Belgien

Auch Idealismus und Überzeugung kann man strukturieren, organisieren und systematisch entwickeln. Wenn die Kernidee stimmt und man das, was man sagt auch wirklich lebt, dann entsteht ein faszinierende lebendige, sich ständig entwickelnde Organisation, die enorme Wirkung entfalten kann – ohne die Schlichtheit und Bescheidenheit zu verlieren und zum Selbstzweck zu werden.

Studium der Pädagogik und Psychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München

Das empirische Handwerkszeug, um komplexe menschliche Fähigkeiten sicht- und messbar zu machen, ist vielfältig und herausfordernd; Psychologie kann so viele verschiedene Gesichter haben; Norbert Bischof als prägender Geist und Lehrmeister; die Herausforderung einer (leib-) phänomenlogischen Sicht auf den Menschen und die Welt. 

Promotion in Psychologie und Pädagogik (Learning Sciences) an der Ludwig-Maximilians-Universität München

Im Detail betrachtet sind die einfachsten menschlichen Fähigkeiten und Fertigkeit unglaublich komplex und das Zusammenspiel von Wissen, Einstellungen, Fähigkeiten und Motiven, das letztlich zu erfolgreichen oder ihr ziel verfehlenden Handlungen führt, wird schier unüberschaubar.

Tätigkeit als Lernforscher am Munich Center for Learning Sciences der LMU München und (aktuell) an der School of Education der Technischen Universität München

Meine Qualifikation

Aus- und Weiterbildungen

Somatic Experiencing® Practitioner:  3-jährige Ausbildung nach Peter Levine am ZIST (Abschluss 2020) 

Heldenreisenleiter nach Paul Rebelliot: 1-jährige Ausbildung beim Heldenreisen Netzwerk (Abschluss 2016) 

Regelmäßige Supervision bei qualifizierten Supervisiorinnen und Supervisoren gehören zu meinem professionellen Selbstverständnis. 

 

 

Workshops und Vertiefungen
  • „Im Zentrum des Nadelöhrs“ – Psychische und physische Verarbeitung von Nahtod-, Koma-, und Anästhesie-Erlebnissen; 1-jährige Masterclass bei Peter Levine (2020-21 | Polarity Institut, Zürich)
  • „Transgenerationale Traumatisierung – Das Echo der Vergangenheit und der Ruf des Selbst“ bei Heike Gattnar (2019 | Traumahilfezentrum München)
 
Einflüsse 
  • Irvin Yalom: existenzielle Psychotherapie & Gruppenpsychotherapie
  • Staemmler & Bock: Ganzheitliche Veränderung
  • Norbert Bischof: Psychologie und Struktur und Bedeutung 
  • Viktor Frankl: Existenz- und Logotherapie

Meine wissenschaftliche Tätigkeit

Mehr zu meiner wissenschaftlichen Tätigkeit: